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Fußball in Baden-Württemberg
Mittwoch, 3. Juli 2013

Kaderplanung schreitet voran

Von Marc Schmerbeck

Fußball - Noch sind die Kaderplanungen des Landesligisten TSG Öhringen nicht ganz abgeschlossen. Sie sind aber bereits weit fortgeschritten. "Durch die Relegation ist die Arbeit etwas schwieriger geworden", sagt der neue Sportliche Leiter Jürgen Birkert.


 

Kaderplanung schreitet voran

 

Fußball - Noch sind die Kaderplanungen des Landesligisten TSG Öhringen nicht ganz abgeschlossen. Sie sind aber bereits weit fortgeschritten. "Durch die Relegation ist die Arbeit etwas schwieriger geworden", sagt der neue Sportliche Leiter Jürgen Birkert. Einige Akteure wollten nicht so lange warten und hatten sich so für einen anderen Verein entschieden.

Trotzdem wurde Birkert fündig. Bevor er sich in den Urlaub nach Bayern verabschiedete, machte er noch zwei Verträge klar. Zum einen kehrt Karim Arfaoui (TSV Neuenstein) zur TSG zurück. "Ich kenne ihn schon aus seiner Zeit in der Jugend von Schwäbisch Hall", sagt Birkert. "Er hat Potenzial." Allerdings fehlte Arfaoui in der Vergangenheit etwas die Konstanz. "Als er das erste Mal bei uns war, konnte er aus beruflichen Gründen nicht regelmäßig trainieren", sagtTrainer Martin Weiß. "Jetzt wollte er nochmal eine Chance." Und die bekommt er auch.

Noch nicht fit

Die zweite Neuverpflichtung der vergangenen Tage ist Torhüter Sven Stanschus. Der 20-Jährige spielte in der B- und A-Jugend bei 1899 Hoffenheim. Anschließend sammelte er beim Friedrichshaller SV Landesligaerfahrung, bevor er zum FSV Bissingen wechselte und dort dem Oberliga-Kader angehörte. Allerdings warf in eine Schulterverletzung zurück. Nach einer Operation ist er noch nicht zu 100 Prozent fit.

"Ich bin sehr glücklich, dass ich einen Verein gefunden habe, der mich dabei unterstützt, wieder angreifen zu können und zu alter Form zu finden", sagt Stanschus. Tim Gondek, der von der Jugend des VfB Eppingen kommt, ist ein weiterer neuer Torhüter bei der TSG. "Ich denke, die beiden können voneinander lernen", sagt Birkert. Der Kampf um die Nummer eins ist also frei gegeben. "Beide fangen bei uns bei Null an", sagt Weiß.

Durch die schon vorher bekannten Zugänge von Sven Schlestein sowie Leotrim und Lindor Asllani vom FC Union Heilbronn ist der Kader zumindest in der Breite ähnlich groß wie in der vergangenen Saison. Allerdings ging etwas Erfahrung verloren. Die Verantwortlichen setzten bei den Transfers in erster Linie auf junge Talente. "Die können sich bei uns und auch bei unserem Trainer gut entwickeln", sagt Birkert. Sie müssen aber auch etwas Geduld mitbringen.

Wackelkandidat

Einen Wackelkandidaten gibt es noch mit Andrey Nagumanov. "Wir kennen seinen Wunsch, dass er gerne höherklassig spielen würde", sagt Birkert. "Das wird von uns auch respektiert und unterstützt." Noch hat der ehemalige russische Profi und U23-Nationalspieler keinen höherklassigen Verein gefunden. Somit gehört er im Moment dem Öhringer Kader an. Bis zum Ende der Wechselfrist in den höheren Ligen am 31. August kann sich daran aber noch etwas ändern. "Was wir noch brauchen könnten, wäre ein Knipser", sagt Birkert. Gerade wenn Nagumanov doch noch wechselt, würde ein torgefährlicher Stürmer, eine Spitze gut tun. "Manuel Martinez kann das auch spielen", sagt Birkert. Dies bewies der Youngster bereits in dieser Saison. "Aber ein gelernter Mittelstürmer würde uns schon noch gut tun", sagt Birkert.

Am 13. Juli bittet Weiß seine Mannen zum ersten Vorbereitungstraining. "Es wird sicher eine schwere Saison werden", sagt der Coach. "Wir müssen froh sein, wenn wir die Klasse halten."