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Fußball in Baden-Württemberg
Montag, 24. Juni 2013

Habiger kann nicht zaubern, bringt aber Geduld mit

Fußball - Werner Habiger ist ab Juli Trainer des FC Heilbronn - in der Bezirksliga.


 

Habiger kann nicht zaubern, bringt aber Geduld mit

Werner Habiger.

Foto: Bertok

 

Der Traum vom Landesliga-Aufstieg ist am Sonntag geplatzt. Alexander Bertok hat sich mit dem ehemaligen Profi unterhalten.

Zwei Relegationsspiele gewonnen, eines verloren und damit den Aufstieg verpasst. Was bleibt?

Werner Habiger: Ich habe zwei Spiele gesehen, die ganz gut waren. In der dritten Partie wurde die erste Halbzeit verschlafen. Der FC hatte hier keinen Zugriff auf das Spiel. Nach der Pause habe ich gedacht, die Kraft reicht. Doch dann waren es zwei strittige Situationen, die alles entschieden haben. Erst wurde ein Elfmeter für Heilbronn nicht gegeben, dann ein fragwürdiger gegen den FCU gegeben.

Sind sie enttäuscht?

Habiger: Es ist natürlich sehr schade, dass es nicht gereicht hat. Die Mannschaft hat eine gigantische Rückrunde gespielt und unglaubliches geleistet. Und dann diese Niederlage. Das ist schon bitter.

Sind die Planungen für die nächste Saison abgeschlossen?

Habiger: Die Planungen sind zweigleisig gelaufen. Wir waren auf die Landesliga vorbereitet und sind es auch für die Bezirksliga. Über unser Jugendkonzept werden wir einen Umbruch einleiten. Von der Startelf gegen Öhringen bleiben mit Joe Brown, Betim Rugovaj, Pascal Martin und Kresimir Strangar nur vier Spieler übrig. Am 7. Juli beginnt das Vorbereitungstraining. Wer in der Ersten oder Zweiten spielt, das kristallisiert sich erst im Laufe der Vorbereitung heraus. Wir haben dann 30 bis 34 Spieler, die das ganze Jahr über zusammen trainieren werden. Einen Stammplatz gibt es bei mir nicht. Jeder muss sich Woche für Woche im Training neu beweisen, jeder bekommt eine Chance.

Wie lautet das Ziel für die Saison 2013/2014?

Habiger: Wir wollen wieder vorne dabei sein und werden hart dafür arbeiten. Wir verfügen über eine junge und gute Mannschaft, die es weiterzuentwickeln gilt. Ob es zur Meisterschaft reicht, bleibt abzuwarten. Zaubern kann ich nicht. Spätestens in zwei Jahren muss es aber soweit sein. Ich bin voller Vorfreude und kann es kaum erwarten. Das ist eine große Herausforderung, für die ich aber viel Geduld mitbringen muss.